Grundlegendes

Wettbewerb ist beendet

Der Wettbewerbszeitraum  erstreckte sich vom 25. Juni bis zum 15. Juli 2018.

Wer konnte teilnehmen?

Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren konnten innerhalb des Wettbewerbszeitraums je ein – spannendes, kreatives,  ansprechendes, stilvolles, lustiges oder anderes – Werbekonzept (Begriff wird unter diesem Block erklärt) pro Kategorie einreichen. Es wurde kein professionelles und ausgefeiltes Marketingkonzept erwartet, eher eine kleine Idee – ein Wortspiel, eine ansprechende Bildkomposition oder ähnliches.

Auf welche Weise das funktionierte...

Die Werbekonzepte wurden in freier Form per Mail abgegeben. Es wurde kein professionelles und ausgefeiltes Marketingkonzept erwartet, eher eine kleine Idee – ein Wortspiel, eine ansprechende Bildkomposition oder ähnliches. Zum Beschreiben des Konzeptes konnten neben Skizzen oder Fotos auch Audiodateien verwendet werden: Wie auch immer die Idee verständlich gemacht werden konnte. Grundsätzlich ging es darum, Bilder zu gestalten. Die Anzahl war den Teilnehmenden freigestellt und die Firmen entscheiden danach entsprechend selbst, wie und wo sie die Werbung veröffentlichten (ob über Social Media, Plakate, o. ä.).

Sollte die Dateigröße 2 MB überschreiten, kontaktiert uns ebenfalls per Mail, dann finden wir eine individuelle Lösung.

...und was damit passiert

Die besten eingereichten Werbekonzepte in jeder Kategorie werden von einer Jury prämiert und unter Einbeziehung der Einreichenden umgesetzt – zur Umsetzung greifen wir auf ausschließlich auf Fotomodelle zurück, die auch hinter weitsichtigen Philosophien stehen.

Was gab's zu gewinnen?

Als Dank erhalten alle Verfasser*innen vollständig eingereichter Konzepte von jedem Kooperationspartner einen 30% Gutschein(code).

Die Gewinner*innen jeder Kategorie erhalten einen Gutschein der entsprechen Kategorie (kooperierendes Unternehmen) in Höhe von 100. Daber handelt es sich um ein kleines Dankeschön.

Eine mögliche Vorgehensweise kurz vorgestellt:

Überlegungen hinsichtlich der Kategorie(n) – was erscheint spannend?

Den entsprechenden Internetauftritt (Social Media, Website) stilistisch wirken lassen.

Produkte aussuchen (mit Blick auf die Vorgaben).

Einreichen des abgefahrenen Wortspiels, was auf der Zunge lag, oder der Beschreibung einer Bildaufteilung, die zum in Szene setzen geeignet erscheint.

Drei Kategorien

Für jede dieser Kategorien konnte pro Teilnehmer*in ein Werbekonzept eingereicht werden.

Fashion & Lifestyle

  • Kooperationspartner: ROTHOLZ
  • Vorgaben zum Konzept:
    – in Szene setzen der Space Serie
    – minimalistische Formensprache
  • Legitimation der Kooperation:
    Produkte und Zulieferer zertifiziert durch OCS GOTS, OCS Blended, OEKO-TEX, REACH Compliant, Fair Wear

Saft

  • Kooperationspartner: allfra (Regionalsaftmarke hesselberger)
  • Keine Vorgaben zum Konzept
  • Legitimation der Kooperation:
    Nachhaltigkeit (Nutzung der Streuobstbestände unserer Eltern und Großeltern – wirtschaftliche Verwertung schafft Anreize, wieder Obstbäume für die nächste Generation zu pflanzen)Fairness (verlässlich höhere Ankaufpreise für die Obstbesitzer)

    Nähe und klare Herkunft (Das ungespritzte Obst in hesselberger Flaschen stammt aus einem Umkreis von ca. 30 Kilometer um den Hesselberg)

Ökologische Bedeutung von Streuobstwiesen

Streuobstwiesen bilden einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Dieser Artenreichtum ist bedingt durch die Kombination von extensiv genutztem Grünland und offenen Gehölzstrukturen. Sowohl Offenlandbewohner als auch eher waldliebende Arten mit unterschiedlichen Feuchtigkeits- und Temperaturansprüchen treffen hier aufeinander und nutzen das abwechslungsreiche Mosaik an Lebensräumen. Mit dem Alter nimmt die ökologische Bedeutung von Streuobstwiesen weiter zu. Neuanlagen erreichen erst nach mehreren Jahrzehnten den ökologischen Wert alter Bestände. Laut Schätzungen liegt das Arteninventar von heimischen Streuobstwiesen bei über 3.000 Tierarten.

Quelle: Naturparke Südeifel und Nordeifel

Schuhe

  • Kooperationspartner: SORBAS
  • Vorgaben zum Konzept:
    – Stichworte: Freundschaft, Stadt
  • Legitimation der Kooperation:
    Langfristige Philosophie – Verwendung von ausschließlich nachwachsenden Rohstoffen
    Momentan – Großteil nachwachsende Werkstoffe wie Biobaumwolle, Kork, (Kunst-)Leder; großes veganes Angebot; Fertigung in Kleinbetrieben in Europa (fair); Transparenz

Alle vollständigen Einsendungen erhalten als Dank von allen drei Unternehmen einen 30% Gutscheincode.

Warum das alles?

Die Präsentation moralisch vertretbarer Produkte wird ihrer Qualität und positiven Wirkungen im Zuge der Produktion oft nicht gerecht. Dies hat zur Folge, dass das Image solcher Produkte – im Gegensatz zu ihren Auswirkungen – bei vielen Menschen weniger positiv ausfällt.

Zeit, das zu ändern!

Was verstehen wir unter dem Begriff "Werbekonzept"?
 

Fest steht: Die Umsetzung der Werbekonzepte erfolgt durch Fotos.

Noch offen ist: Was soll umgesetzt werden? Hier ist Eure Kreativität gefragt! Trockene, „nachhaltige“ Informationen humorvoll verpacken? Oder doch lieber stilvoll und minimalistisch? Spricht die Bildkomposition für sich, oder fehlt doch ein berührender/ ansprechender Satz (qualitativ hochwertige Wortspiele werden nicht grundsätzlich ausgeschlossen). Eurer Phantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – nur die Möglichkeit, Eure Idee auch umzusetzen, sollte gegeben sein.

Den Transportweg der Idee von Euch zum Projektteam schränken wir nicht ein. Setzt das Medium (Bildbearbeitungsprogramm/ Audiorekorder/ Schreibmaschine/ Texteditor/ Blatt Papier/ Kamera/ Staffelei) Eurer Wahl ein, schreibt uns in einer Mail wie groß die Dateien sind und wir finden eine Lösung, sie zu transferieren. Kriterium ist die (verständliche) Idee, nicht die Art und Weise, wie professionell ansehnlich sie eingereicht wird. Wir freuen uns auf Eure Konzepte!

 

Anhaltspunkte, was sich die Kooperationspartner von den Konzepten grob erwarten, haben wir (zusammen mit Verlinkungen zu den Webauftritten) hier nochmal zusammengetragen:

 

  • Fashion & Lifestyle (ROTHOLZ)
    webinstfb
    – in Szene setzen der Space Serie
    – minimalistische Formensprache
  • Saft (allfra)
    web – fb
    Keine Vorgaben zum Konzept.
  • Schuhe (SORBAS)
    webinstfb
    – Stichworte: Freundschaft, Stadt

Resonanz zum Projekt:

Ich finde es super, wenn sich Menschen für etwas Gutes einsetzen. Faire Mode bekannter zu machen ist so eine gute Sache. Deswegen unterstütze ich den beFAIR Ideenwettbewerb sehr gerne und wünschen allen Teilnehmenden viel Erfolg! Alf-Tobias Zahn von G R O S S ∆ R T I G

Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen ist super wichtig und gerade mit cooler Fairfashion kann man Kritiker überzeugen. Daher unterstütze ich den beFAIR Ideenwettbewerb sehr gerne. Junge Leute mit kreativen, nachhaltigen Ideen sind die Zukunft. Andrea von 'Nachhaltigkeit? Warum nicht!'

Ich finde eure Idee super und hoffe, dass bald immer mehr Leute kreativ und grün denken!:) Charlotte Weise

Nachhaltige und faire Mode ist eines der Kernelemente eines nachhaltigeren Wirtschaftssystems. Der beFAIR Ideenwettbewerb ist dabei eine tolle Möglichkeit das Thema anzugehen. Julian Hofmann

Vorgeschichte

Als im Sommer 2017 zum dritten Mal der Jugendkongress Biodiversität vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) veranstaltet wurde, gab es für die Teilnehmer die Möglichkeit, Projekte für den Erhalt der biologischen Vielfalt zu entwickeln.

Da die Produktion von Nahrungsmitteln und Kleidung durch ihr Ausmaß enorme Auswirkungen auf unsere Umwelt hat, liegt es auf der Hand, auch in diesem Bereich einen verträglichen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen zu fordern und zu fördern. Aus diesen Überlegungen heraus entstand die Idee einer Agentur, die sich der guten Sache und nicht des Geldes verschreibt. Neben potentieller Aufgabenbereichen wie „umweltverträglicher Unternehmensberatung“ oder „Marketing für Soziales und Ökologisches“ möchten wir eine bisher freie Nische der Schnittstelle zwischen „guten“ Firmen und ihrer Außenwirkung besetzen: Vor unsere Linse kommen nur Personen, die hinter den Unternehmens-Philosophien stehen und kein Kleiderhänger für konventionelle Unternehmen sein werden. Um unsere Grobskizze einem Testlauf zu unterziehen und gleichzeitig noch sowohl mit Interessierten als auch Engagierten in Kontakt zu kommen, haben wir uns für den partizipativen Ansatz eines Ideenwettbewerbs entschieden – et voilà hier ist er!

Wettbewerbsbedingungen

Die Teilnahme am Wettbewerb «beFAIR Ideenwettbewerb» ist kostenlos. Die Daten, die die Teilnehmerin, der Teilnehmer angibt, werden weder an Dritte weitergegeben noch diesen zur Nutzung überlassen. Teilnahmeberechtigt für diesen Wettbewerb sind alle in Deutschland und Österreich wohnhaften, handlungsfähigen Personen im Alter von 16 bis 27 Jahren, begründete Ausnahmen können schriftlich via Email beantragt werden. Ausgenommen sind Mitarbeiter*innen der DBU oder des Projektteams Agentur Fair sowie deren Angehörige. 

 

Benachrichtigung

Die Teilnahme ist nur während des Wettbewerbszeitraums möglich. Die Gewinnerin, der Gewinner wird nach der Jury Entscheidung schriftlich über den Gewinn informiert. Eine Rückmeldung muss innerhalb von 30 Tagen erfolgen, ansonsten verfällt der Gewinnanspruch ersatzlos.

 

Gewinn

Der Gewinn wird ausschliesslich an die Gewinnerin, den Gewinner übermittelt und kann nicht in bar ausbezahlt werden.

 

Rechtsweg

Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Mit der Teilnahme am Wettbewerb erkennen die Teilnehmer*innen diese Wettbewerbsbedingungen an.